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Loitzer Formkurve weiter steigend

Zum dritten Mal in Folge ungeschlagen blieben am 25. Spieltag der Handball-Regionalliga Nordost die Männer des HSV Peenetal Loitz. Vor knapp 300 Zuschauern in der heimischen Peenetalhalle gelang dem Tabellenvierten gegen die abstiegsbedrohte Bramstedter TS ein 37:31-Erfolg. Tilo Berner sprach
nach der Partie mit einem der Erfolgsgaranten dieser Partie, dem mit acht Buden besten Loitzer Torschützen Johannes Müller.

Drittes Spiel in Folge ungeschlagen. Die Kurve beim HSV Peeental Loitz zeigt wieder nach oben, oder nicht?

Ja klar. Es wurde langsam aber auch Zeit. Auch wenn wir schon in den beiden letzten Partien ansteigende Form bewiesen haben, so haben wir gegen
Bramstedt vor allem handballerisch zugelegt. Man hat wieder gesehen, dass wir als Team Spaß auf dem Feld haben. Für einige war das ganz wichtig.

Zuletzt tauchten Sie eher selten in der Torschützenliste auf, gegen Bramstedt waren Sie gleich achtmal erfolgreich, wie erklären Sie sich das?

Für mich lief die Hinrunde super, anschließend bin ich in der Rückrunde in ein kleines Loch gefallen. Ich denke, da spielt sich vieles wenn nicht sogar alles im Kopf ab, das hat mit Handball nicht viel zu tun. Ich habe immer an mich geglaubt und zuletzt auch gut trainiert. Jetzt musste es nur noch mal im Spiel klappen. Ich denke, dass ist mir gegen Bramstedt ganz gut gelungen.

Bis zur 50. Minute hat ihr Team souverän gespielt, erlebte dann jedoch fünf rabenschwarze Minuten zwischen der 50. und 55. Minute und hätte die Partie fast noch abgegeben? Gibt es Gründe für diesen kurzzeitigen kollektiven Tiefschlaf seitens ihrer Mannschaft?

Richtig. Da hat sich mal wieder der Schlendrian eingeschlichen. Ich glaube, wir hatten das Spiel schon abgehakt. Zum Glück haben wir das Ruder noch rumgerissen. Die Schlussphase hat wieder eindrucksvoll unsere zwei Gesichter in dieser Saison gezeigt.

Jetzt stehen noch fünf Partien, davon drei daheim, auf dem Programm. Wagen Sie eine Prognose? Wo landet Ihr Team am Ende der Spielzeit?

Wir wollen Platz vier mit aller Macht verteidigen, uns nicht von mehr Bad Doberan abfangen lassen. Da ist auch viel Prestige mit dabei. Unser Ziel muss lauten, alle drei Heimspiele gewinnen, und auswärts in Kiel oder in Flensburg
noch einmal punkten. Auf das Saisonfinale am 8. Mai gegen Usedom freue ich mich jetzt schon. Ein Sieg wäre ein richtiger Kracher zum Abschluss.

von Tilo Berner

Quelle: www.nordkurier.de

News vom 06.04.2010 um 08:10 Uhr