Eine unerwartet hohe 23:31 (13:13)-Heimniederlage kassierten an diesem 26. Spieltag die Männer des HSV Peenetal Loitz. Vor gut 350 Zuschauern in der Loitzer Peenetalhalle verschlief der Gastgeber den Beginn der zweiten Hälfte.„Es war ein sehr temporeiches Spiel. Wir haben es nicht verstanden unsere
vielen Chancen zu nutzen, vor allem in Halbzeit zwei“, resümierte HSV-Trainer Wolfgang Koch.
Nach einem ausgeglichenen Beginn (5:5), setzte sich die Reserve des amtierenden Deutschen Meisters gegen unkonzentriert agierende Loitzer bereits Mitte der ersten Hälfte etwas ab. Zwischenzeitlich lagen sie sogar mal 11:6 in Führung. Doch gegen Ende des ersten Durchgangs fingen sich die Hausherren
wieder. Dank einer konsequenteren Deckungsarbeit übernahmen sie wieder das Zepter, konnten bis zur Pause immerhin zum 13:13 ausgleichen.
Der Start in die zweite Hälfte ging bei den Loitzern dann völlig daneben. Vor allem vor dem gegnerischen Tor wollte nun nichts mehr klappen. Der Kieler Keeper schien unüberwindbar. Die fast logische Folge: Die HSV-Männer gerieten
mit 16:22 in Rückstand. Eine Vorentscheidung, denn die junge Truppe aus Kiel ließ sich in der Schlussphase nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Im Gegenteil, sie baute ihren Vorsprung weiter aus.
„Wir haben ein richtungweisendes Spiel verloren, das ist bitter. Bei unserem harten Restprogramm wäre ein Sieg gegen Kiel sehr wichtig gewesen, um in der Tabelle Rang vier zu untermauern“, so der enttäuschte Koch.
HSV Peenetal Loitz: Rabai, Borchardt – Wende (1), Schulz (2), Schilk (6/1), L. Effenberger (2), Dethloff (1), Wahl (7/1), Müller (1), Ney (1), M. Effenberger (2)
von Tilo Berner
Quelle: www.nordkurier.de